Biotechnologie

Im Gesundheitswesen dienen Biotechnologien zur Entdeckung und Entwicklung von Medikamenten, Therapien, Diagnoseverfahren und Impfstoffen.


Biotechnologische Durchbrüche hat es beispielsweise bei neuen Medikamenten für Patienten mit Stoffwechselkrankheiten, multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis, Krebs oder auch der Alzheimer-Krankheit gegeben. In Landwirtschaft, Viehzucht, bei Tierarzneimitteln und Aquakulturen führt Biotechnologie immer mehr zu verbesserten Tierfutter, neuen Impfstoffen für Nutztiere sowie einer verdichteten Diagnostik zur Erkennung von Krankheiten wie BSE, Maul-und Klauenseuche und Salmonellen. Die Technologien ermöglichen auch die Verwendung von Enzymen für eine effizientere Lebensmittelverarbeitung und verbessern die Zucht von Pflanzen mit besonderen Eigenschaften.


In industriellen Prozessen führt die Biotechnologie zur Verwendung von Enzymen bei der Herstellung von Waschmitteln, Zellstoff, Papier, Textilien und Biomasse. Die Verwendung von Gärung und Enzym-Biokatalyse anstelle von herkömmlichen chemischen Synthesen verspricht eine höhere Prozesseffizienz und verringert den Energie- und Wasserverbrauch.